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© Stadtarchiv

Online-Vortrag von Dr. Brigitte Streich:
Jüdische Ärzte in Wiesbaden

Seit der ersten Zulassung von Juden zum Medizinstudium bzw. zur Promotion 1678/1721 an der Universität Frankfurt/Oder nahm die Zahl jüdischer Mediziner immer weiter zu. Gegen Ende des 19. Jhs. lag sie bei ca. 16%, während der jüdische Bevölkerungsanteil nur wenig mehr als 1% betrug. 1933 waren 29% aller Kassenärzte im Wiesbadener Arztregisterbezirk „Nichtarier“, damit lag die Kurstadt nach Berlin und Hamburg an dritter Stelle. Die Mehrzahl der jüdischen Mediziner waren niedergelassene Praktiker; die Berufung auf einen Lehrstuhl oder auf den Posten eines Sanitätsrates war die Ausnahme. Schon seit Ende des 19. Jhs. nahm der Antisemitismus immer mehr zu; manche Ärzte konvertierten daher oder änderten ihren Namen. Spricht man von jüdischen Wiesbadener Medizinern, dann denkt man vor allem an Gotthold, Karl und Salomon Herxheimer. Weniger bekannt sind Max Cohn, Leopold und Benno Laquer, Fedor Plessner und andere, an deren Schicksale in diesem Vortrag erinnert werden soll.

Der Vortrag wird am 25.02.2021 um 19 Uhr LIVE auf dem Youtube-Kanal der Wiesbaden Stiftung zu sehen sein.

Hier geht es zum Vortrag: https://youtu.be/S3T2rLPgq7o

 

 

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